Aktuelles
Aktualisierte GeKoZH-Praxishilfen zum Umgang mit Spitex-Einzelrechnungen
Die GeKoZH hat ihre Praxishilfen zum Umgang mit Spitex-Einzelrechnungen aktualisiert (April 2026). Sie umfassen einen Leitfaden und ein Merkblatt mit Standards ambulante Pflege, eine Liste von Spitex-Organisationen der Angehörigenpflege sowie Textvorlagen für Schreiben an die Spitex-Organisationen und Krankenversicherer. Die Praxishilfen stehen exklusiv den Mitgliedsgemeinden zur Verfügung und sind hier zu finden.
GeKoZH-Bericht zu den ambulanten Pflegekostendaten
Die GeKoZH engagiert sich seit ihrer Gründung für Verbesserungen bei der Pflegefinanzierung. Im Januar 2026 legte sie eine umfassende Analyse zur Situation im Bereich der ambulanten Pflegefinanzierung vor. Mit der Analyse belegt die GeKoZH, dass die meisten geprüften Spitex-Firmen ohne kommunalen Leistungsauftrag sich nicht an die verbindlichen kantonalen Vorgaben zur Berechnung der Pflegekosten halten. Die Zürcher Gemeinden zahlen damit Pflegebeiträge, die sich an fehler- und lückenhaften Normkosten orientieren. Gemäss der Analyse entsprechen die vom Kanton festgesetzten Normkosten nicht den tatsächlichen Pflegekosten, sondern sind tendenziell zu hoch. Die GeKoZH will eine systemweite Verbesserung hin zu einer korrekten Berechnung und Vergütung von Pflegerestkosten herbeiführen. Dazu arbeitet sie intensiv mit dem Amt für Gesundheit des Kantons Zürich an Massnahmen zur Kontrolle, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der ambulanten Pflegevollkosten respektive Normkosten. Für mehr Details: GeKoZH-Bericht «Nicht beauftragte Spitex-Organisationen: Analyse von Kostendaten» und GeKoZH-Medienmitteilung vom 21. Januar 2026.
Anstellung pflegender Angehöriger durch Spitex-Organisationen: GeKoZH begleitet die kantonalen Neuerungen
Pflegende Angehörige leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Deshalb begrüsst es die GeKoZH grundsätzlich, dass ihre Leistungen anerkannt und entschädigt werden. Die GeKoZH hat sich gestützt auf ihre fundierten Grundlagenbericht intensiv für klare kantonale Rahmenbedingungen eingesetzt und Lösungsansätze für die drei föderalen Ebenen aufgezeigt.
Derzeit begleitet die GeKoZH die Umsetzung der Massnahmen, welche die Gesundheitsdirektion im August 2025 beschlossen hat (Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion und GeKoZH-Medienmitteilung). Besonders wichtig ist, dass die die Spitex-Organisationen seit den 1. Januar 2026 bei der Rechnungsstellung gegenüber den Gemeinden separat ausweisen müssen, wie viele Pflegestunden durch Angehörige erbracht wurden. Zudem gilt ebenfalls seit dem 1. Januar 2026 ein separates, tieferes Normdefizit (maximaler Pflegerestkostenbeitrag) für Grundpflege durch pflegende Angehörige. Damit wird unverhältnismässig grosse Gewinnabschöpfung zulasten der Gemeinden bzw. Steuerzahlenden eingeschränkt und die kommunalen Pflegrestkosten wesentlich reduziert. Die GeKoZH befasst sich weiterhin intensiv mit dem Thema und sieht weiteren Handlungsbedarf.
Neue kantonale Pflegeheimbettenplanung: Grundlagen werden auf Gesetzesstufe verankert
Die neue Pflegeheimbettenplanung wird derzeit im Kantonsrat beraten (KR-Nr. 6055). Nach der Beratung des Geschäfts durch den Kantonsrat und nach Inkrafttreten des Gesetzes wird das Antragsverfahren für Pflegeheime voraussichtlich Anfang 2027 starten. Mit dem Gesetzgebungsprozess tritt die neue Pflegeheimliste ein Jahr später, voraussichtlich im Frühjahr 2028, in Kraft.
Die GeKoZH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2019 stark für eine neue Pflegeheimbettenplanung im Kanton Zürich eingesetzt und im Jahr 2022 mit ihrem Bericht zur Versorgungsplanung im Kanton Zürich eine wichtige Grundlage vorgelegt. Die Gemeinden planen und finanzieren für ihre Bevölkerung die Langzeitpflege und haben deshalb bessere Steuerungsmöglichkeiten gefordert, damit es nicht zu einer teuren Überversorgung oder einer problematischen Unterversorgung kommen kann. Es ist ein zentrales Anliegen der GeKoZH, dass die Bewilligung von Pflegeplätzen künftig an den Bedarf gekoppelt wird und die Gemeinden bei der Bewilligung der neuen Pflegeheimliste aufgrund ihrer Zuständigkeiten angemessen einbezogen werden.
Im Projekt «Pflegeheimbettenplanung 2027» hat die Gesundheitsdirektion diese und weitere Anliegen der GeKoZH aufgenommen. Im Januar 2025 hat der Regierungsrat den provisorischen Versorgungsbericht sowie den Entwurf der Verordnung über die Planung der stationären Pflegeversorgung in die Vernehmlassung gegeben. Die Stellungnahme der GeKoZH finden sie hier und den Vernehmlassungsbericht hier. Aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse hat der Regierungsrat beschlossen, die Grundlagen auf Gesetzes- statt Verordnungsstufe zu verankern und die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden expliziter zu regeln. Die Versorgungs- und Finanzierungsverantwortung bleibt bei den Gemeinden. Der Regierungsrat hat am 5. November 2025 das teilrevidierte Pflegegesetz zuhanden des Kantonsrates verabschiedet (RRB-Nr. 1120/2025).
Kantonales Pilotprojekt «Mobile Palliative Care Teams in Pflegeheimen»
Die Gesundheitsdirektion startete am 1. Januar 2026 ein dreijähriges Pilotprojekt «Mobile Palliative Care Teams in Pflegeheimen», um den Einsatz von Mobilen Palliative Care Teams im ganzen Kanton Zürich zu ermöglichen. Die Teams unterstützen das Pflegepersonal der Pflegeheime in komplexen palliativen Situationen. Die GeKoZH war an der Projektplanung und der Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen beteiligt. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite der Gesundheitsdirektion Palliative Care | Kanton Zürich.
Stärkung der Betreuung im Alter: Anpassung der Zusatzleistungsverordnung (ZLV)
Am 1. Januar 2025 trat die angepasste ZLV in Kraft. Damit wurde der Leistungskatalog für Hilfe und Betreuung erweitert, die Stundenansätze für Hilfe- und Betreuungsangebote wurden erhöht und zusätzliche Leistungserbringerinnen und -erbringer anerkannt. Mit diesen gezielten Anpassungen werden die Voraussetzungen gestärkt, dass auch Seniorinnen und Senioren in bescheidenen finanziellen Verhältnissen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem angestammten Umfeld wohnen bleiben können. Mehr Informationen finden Sie hier.
Umsetzungshilfen Zusatzleistungsverordnung (ZLV)
Das kantonale Sozialamt hat Informationen und Dokumente zur Umsetzung der Änderungen in der Zusatzleistungsverordnung (ZLV) in Zusammenarbeit mit der Paul Schiller Stiftung und der Hochschule Luzern erstellt. Sie finden die Umsetzungshilfen hier.
Abklärungsinstrumente Bedarf Betreuungsleistungen
Zur Abklärung des Bedarfs wurden verschiedene Instrumente entwickelt.
Abklärungsinstruments ELSA – Erhalt der Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter
Die Stadt Zürich hat dieses Instrument mit der Berner Fachhochschule (BFH) entwickelt. Es umfasst fünf Abklärungsbereiche: Selbsteinschätzung, Selbstständigkeit/Bewegung/Mobilität, Ernährungszustand, kognitive Leistungsfähigkeit sowie soziales Umfeld. Die Stadt Zürich stellt das Abklärungsinstrument ELSA den interessierten Gemeinden und ZL-Durchführungsstellen als Mustervorlage zur Verfügung. Für die Anwendung des Instruments hat die BFH in Zusammenarbeit mit der GeKoZH einen Praxisleitfaden und einen Auswertungsschlüssel erstellt. Der Leitfaden erläutert, wie interessierte Gemeinden das Abklärungsinstrument ELSA zusammen mit dem ebenfalls neu erstellten Auswertungsschlüssel einsetzen können, um den Betreuungsbedarf und die passendenden Leistungsangebote für ältere Menschen zu ermitteln. Sie finden die Unterlagen unter folgenden Links:
Praxisleitfaden, Abklärungsinstrument ELSA und Auswertungsschlüssel
Abklärungsinstrument für psychosoziale Betreuung im Alter
Dieses Abklärungsinstrument stellt die Paul Schiller Stiftung zur Verfügung. Das von Prof. Dr. Carlo Knöpfel entwickelte Abklärungsinstrument für psychosoziale Betreuung im Alter steht als PDF zur Verfügung und kann direkt als digitales Formular angewendet werden. Es bietet einen Gesprächsleitfaden zu sieben Abklärungsbereichen, sozialdiagnostische Tools sowie eine Auswertung und einen darauf basierenden Betreuungsplan als Resultat der Abklärung. Alle Inforationen zu diesem Instrument finden Sie hier.
Merkblatt zur Melderechtlichen Erfassung von Personen in Alters- und Pflegeheimen
Das Gemeindeamt des Kantons Zürich hat ein Merkblatt zur melderechtlichen Erfassung von Personen in Alters- und Pflegeheimen publiziert (August 2024). Eine Niederlassung in der Gemeinde des Pflegeheims ändert nichts an der Anwendung des Pflegegesetzes, da für die Pflegefinanzierung der Wohnort vor Eintritt ins Pflegeheim massgebend ist. Das Merkblatt finden Sie hier.
Pflegende Angehörige: Podcast mit Mark A. Wisskirchen
Im Podcast Politik im Dialog des Projekts «pasa bene» diskutieren Ständerätin Marianne Binder-Keller (Die Mitte, Kt. AG), Stadtrat Mark A. Wisskirchen (EVP, Kloten, Präsident GeKoZH) und Gemeinderätin Gaby Oberson (Exekutive, SP, Hochdorf, Kt. LU) über das Anstellungsmodell. Die Quintessenz: Die Arbeit von pflegenden Angehörigen muss bewertet und gestützt darauf vergütet werden. Zahlreiche Zwischentöne aus der Diskussion regen die Politik – und auch weitere Kreise – zum Weiterdenken an. Sie finden den Podcast unter News hier (rechts «Videos» anklicken).
Spitex Verband Kt. Zürich: Konzept Pflegende Angehörige als Spitex-Mitarbeitende
Der Spitex Verband Kt. ZH hat ein umfassendes Konzept erarbeitet, um die Anstellung von pflegenden Angehörigen zu unterstützen. Diese erhalten einen fairen Lohn und arbeiten zu guten Bedingungen. Gleichzeitig werden den Gemeinden keine Restkosten verrechnet, weil in diesem Modell kein Gewinn erwirtschaftet wird. Mit dem neuen Konzept hat der kantonale Spitex-Verband eine Win-win Situation geschaffen, von der sowohl die pflegenden Angehörigen als auch die Gemeinden profitieren! In diesem Artikel erfahren Sie mehr.
Nationaler Verband der privaten Spitex-Organisationen (ASPS): Code of Conduct zum Thema pflegende Angehörige
Die ASPS hat einen Code of Conduct Angehörigenpflege verabschiedet. Er soll Klarheit über die Regeln bei der Anstellung von pflegenden Angehörigen bei privaten Spitex-Organisationen schaffen, die Qualität in der Pflege zu Hause sichern und als Grundlage für eine künftige gesetzliche Regelung dienen. Mehr Infos finden Sie hier.
GERONTOLOGIE.CH: Interview mit Mark A. Wisskirchen
Der Fachverband interessiert sich für die GeKoZH – der ersten Gesundheitskonferenz in der Schweiz. In einem kurzen Interview gibt der GeKoZH-Präsident, Mark A. Wisskirchen, Auskunft über die Aufgaben und Anliegen der GeKoZH.
Agenda
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Webinar für kommunale Altersarbeit: Sucht im Alter
Donnerstag, 21. Mai, 11 – 12 Uhr, online
Zielgruppe: Verantwortliche Fachpersonen sowie kommunale Akteurinnen und Akteure im Bereich Alter. Infos und Anmeldung hier.
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Veranstaltung BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Austauschtreffen Forum BGM Zürich «Sichere und gesunde Lehrzeit»
Mittwoch, 3. Juni 2026, 15.30–17.30 Uhr, Information und Anmeldung hier.
Gesundheitsnetz 360°
Lunch Talk «Die dritte Säule der Gesundheit. Was uns Einsamkeit über die integrierte Versorgung sagt»
Donnerstag, 4. Juni 2026, 12.00–13.00 Uhr, online.
Information und Anmeldung hier.
Sozialamt des Kantons Zürich, die Sozialkonferenz SoKo, Gesundheitskonferenz GeKoZH
«Dialog Betreuung ZLV: Erfahrungen und Ausblick»
Donnerstag, 4. Juni 2026, 13.00–17.00 Uhr, Volkshaus Zürich.
Der Anlass ist ausgebucht.
GeKoZH
Mitgliederversammlung
Mittwoch, 10. Juni 2026, 17.30–19.15 Uhr, Greifensee.
Unter diesem Link finden Sie das Programm, zur Anmeldung gelangen Sie hier. Interessierte Vertretende von Nicht-Mitgliedsgemeinden melden sich bitte über
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung: Thema «Mobbing»
Montag, 22. Juni 2026, 17.15 – 19.45 Uhr, Zentrum Liebfrauen Zürich.
Mobbing belastet die Gesundheit stark. Am Forum werden die Ursachen und Dynamiken beleuchtet und Interventionsansätze vorgestellt. Teilnehmende können konkrete Strategien erarbeiten, um Betroffene zu unterstützen. Sie lernen, präventive Strukturen in ihren Organisationen zu stärken, damit Mobbing möglichst gar nicht erst entsteht. Die Veranstaltung richtet sich an Schulpersonal, Eltern und Führungskräfte sowie an Fachleute im Gemeinwesen, im Sozial- und Personalbereich und die interessierte Öffentlichkeit. Programm und Anmeldung hier.
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Veranstaltung BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Austauschtreffen Forum BGM Zürich «Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Spitex»
Dienstag, 1. September 2026, 14.00 – 15.30 Uhr. Information und Anmeldung hier.
Gesundheitsförderung Schweiz
Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement 2026: «Gesunde Teams – Wie Zusammenarbeit gelingt»
Dienstag, 15. September 2026, ganzer Tag. Information und Anmeldung hier.
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Veranstaltung BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Webinar «Psychische Gesundheit stärken. Impulse für Führungs- und HR-Fachpersonen», Donnerstag,
24. September, 11.00–12.00 Uhr. Information und Anmeldung hier.
Plattform Mäander
Community-Treffen «Gemeinsam den Kanton Zürich demenzfreundlich gestalten»
Dienstag, 22. September 2026, Alterszentrum Hottingen, Zürich. Weiter Informationen finden hier.
Zürcher Seniorinnen und Senioren
21. Zürcher Alterskonferenz
Freitag, 2. Oktober 2026, 13.30 Uhr, Winterthur. Information hier.
VZGV Verein Zürcher Gemeinde- und Verwaltungsfachleute
Kursdaten zur Pflegefinanzierung
An folgenden Terminen finden die Schulungen zum Thema Pflegefinanzierung statt:
Montag, 19. Oktober 2026, Praxishilfen für Gemeinden, 08.30−16.30 Uhr, Zürich.
Infos und Anmeldung hier.
Dienstag, 1. Dezember 2026, Erfahrungsaustausch, 08.30−12.30 Uhr, Zürich.
Infos und Anmeldung hier.
Gesundheitsnetz 360°
Vernetzungsanlass 2026: Save the Date
Dienstag, 27. Oktober 2026, 14.30 bis 19 Uhr
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Veranstaltung BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Webinar BGM-Qualitätskriterien gezielt einsetzen
Dienstag, 3. November 2026, 16.00–17.15 Uhr. Information und Anmeldung hier.
GeKoZH
Vernetzungsanlass: Save-the-Date
Dienstag, 19. Januar 2027, 17.00 Uhr, Zürich.
Reservieren Sie sich das Datum bereits jetzt! Ende 2026 wird das Programm vorgestellt.
Gesundheitsförderung und Prävention Kanton Zürich
Zürcher Präventionstag: Save-the-Date
Freitag, 5. Februar 2027, ganzer Tag, Zürich.
Links
BAG: Bericht zur Umsetzung der Pflegefinanzierung
Im Bericht werden Fortschritte und Verbesserungspotenzial festgehalten. Insbesondere bei der Restfinanzierung durch Kantone bzw. Gemeinden werden Probleme festgestellt. Eine einheitliche Finanzierung (EFAS) könnte ab 2032 Verbesserungen bringen. Deshalb sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf im Bereich der Pflegefinanzierung.
BFS: Finanzierung Spitex-Leistungen 2013–2022
Die Analyse zeigt einen starken Anstieg bei der Inanspruchnahme von Spitex-Leistungen. Gleichzeitig stieg auch die Beteiligung der öffentlichen Hand an den Pflegekosten massiv an, im Gegensatz zur Beteiligung der Krankenkassen (Prinzip Kostenneutralität). Bei den Spitex-Leistungserbringenden wird zudem eine Diversifizierung der Leistungserbringenden und ihrer Angebote beobachtet, wobei deutliche Unterschiede zwischen den beauftragten und den nicht beauftragten Spitex-Organisationen zu erkennen sind.
GD: Pflegefinanzierung, Vorgaben Normdefizite 2025
Im Kreisschreiben vom 29. August 2024 kündigte die Gesundheitsdirektion für 2025 höhere Normdefizite an. Aufgrund der allgemeinen Teuerung hat die Gesundheitsdirektion erneut einen Teuerungszuschlag von 1,78 % festgelegt. Weitere Informationen sind online aufgeschaltet.
GD: Kenndaten Pflegeversorgung 2023 für Kanton Zürich
Im Bericht der Gesundheitsdirektion finden Sie wichtige Infos und zahlreiche Details über die 260 Alters- und Pflegeheime (17 963 Pflegeplätze) und 248 Spitex-Organisationen (rund 60 000 KlientInnen).
GD: Bedarfsprognose für stationäre Pflegeplätze für Kanton Zürich
Die Gesundheitsdirektion Kanton Zürich hat mit den Daten aus 2019 die Bedarfsprognose für die stationären Pflegeplätze für den Kanton Zürich aktualisieren lassen (sogenannte OBSAN-Studie).
GD: Pflegeheimbettenplanung wird überarbeitet
Die Pflegeheimbettenplanung wird überarbeitet (vgl. RRB 5833/2022). Die GeKoZH hat die wichtigsten Anliegen der Gemeinden in ihrem Bericht formuliert. Neu soll die Bettenkapazität bedarfsabhängig durch Gemeinden in Versorgungsregionen geplant und vom Kanton bewilligt werden. Weitere Kriterien sind Qualität und Wirtschaftlichkeit der Leistungen. Ein Update finden Sie hier und weitere Details hier. Fragen können direkt an die
OBSAN: Bedarfsprognose 2040 für Alters- und Langzeitpflege
Die OBSAN-Studie zeigt auf, wie sich die beschleunigte demografische Alterung auf den Bedarf an Alters- und Langzeitpflege auswirkt. Es wird zudem simuliert, wie sich die Versorgung von leicht pflegebedürftigen Personen ausserhalb der Pflegeheime auf den Bedarf in den verschiedenen Versorgungsstrukturen auswirken könnte.
OBSAN: Pflegefachkräftemangel – Monitoring zur Pflegeinitiative
Das nationale Monitoring für das Pflegepersonal vom OBSAN beobachtet Situation und Trends für die ganze Schweiz, einzelne Kantone und Branchen. In diesem Bericht werden die Zahlen kommentiert. Im Kanton Zürich erfolgt die Umsetzung der Pflegeinitiative in zwei Etappen mit Massnahmen bezüglich Ausbildung und Arbeitsbedingungen.
Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich: Konzept für Kanton Zürich
Prävention ist im kantonalen Gesundheitsgesetz verankert (Konzept). Die Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich unterstützt die Gemeinden bei der Entwicklung und Realisierung ihrer Projekte, für 2024–2025 im Bereich psychische Gesundheit Kinder und Jugendliche sowie Förderung der Gesundheitskompetenz. Mehr Infos hier.
Know-how: BFS-Taschenstatistik Gesundheit 2025
In der kompakten Broschüre sind die aktuellsten Zahlen über den Gesundheitszustand der Schweizer Bevölkerung, die Gesundheitsdeterminanten, das Gesundheitswesen sowie die Kosten und Finanzierung zusammengefasst.
Know-how: BFS-Gesundheitsbefragung 2022
Die Ergebnisse zeigen, dass die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sich gesund (85 %) und glücklich (83 %) fühlt. Gleichzeitig lebt mehr als ein Drittel der Bevölkerung mit dauerhaften Gesundheitsproblemen und die psychischen Belastungen sind – v. a. bei jungen Menschen – stark angestiegen.
Know-how: Kurzes Erklärvideo zur Pflegefinanzierung
Das Winterthurer Institut Gesundheitsökonomie hat ein Erklärvideo produziert, das in sieben Minuten an einem einfachen Beispiel aus dem Kt. St. Gallen die Regeln der Pflegefinanzierung veranschaulicht.
Know-how: Erkenntnisse aus Pro-Senectute Altersmonitoring
Die Altersarmut wurde auch bzgl. Betreuungs- und Pflegeleistungen untersucht und es wurde bestätigt, dass Personen mit tiefen Einkommen weniger Betreuungsleistungen als Pflegeleistungen beziehen.
Know-how: Expertisen zum altersdurchmischten Wohnen der Baudirektion Kt. Zürich
In fünf Expertisen wird das Zusammenspiel der räumlichen und sozialen Voraussetzungen für ein möglichst langes selbstständiges Leben im Alter analysiert. Schlussbericht aus 2021 zum altersdurchmischten Wohnen im Kanton Zürich.
Know-how: Forschungsbericht des BSV zur Betreuung im Alter
Im Bericht wird die aktuelle Situation zur Betreuung im Alter beschrieben sowie eine Definition für die Betreuung vorgeschlagen. Zusätzlich wird ein Phasenmodell vorgestellt. Der Bericht bietet eine Grundlage für weitere Diskussionen über die gesellschaftlichen Herausforderungen.
Know-how: Überblick vom BFS zu Leistungserbringern in Pflege und Betreuung
Die Indikatoren zur Pflege und Betreuung in Institutionen und zu Hause bestätigen den Trend zur Privatisierung in der stationären und ambulanten Pflegeversorgung. Insbesondere gewinnorientierte Unternehmen legen im Vergleich zu den gemeinnützigen und öffentlich-rechtlichen Alters- und Pflegeheimen bzw. Spitex-Organisationen zu.
Know-how: Umfrage Wohnformen für ältere Menschen
Das OBSAN hat Anbietende von intermediären Strukturen in der Alters- und Pflegeversorgung befragt, die Ergebnisse bieten einen guten Überblick.
Know-how: Grundlagenberichte Gesundheitsförderung für drei Altersgruppen
Die drei separaten Berichte für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und ältere Menschen von Gesundheitsförderung Schweiz fassen die wichtigsten Erkenntnisse bzgl. Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit zusammen und bieten Empfehlungen für die Praxis.
Know-how: Socius Schlussdokumentation
Im Programm Socius haben zehn Gemeinden und Regionen Projekte umgesetzt, um zuhause lebende ältere Menschen stärker zu unterstützen. Die Schlussdokumentation fasst das Wichtigste zusammen und im Abschluss-Film werden die Erkenntnisse veranschaulicht. Zudem lesenswert ist ein älteres Grundlagendokument für die Altersarbeit und Alterspolitik in Gemeinden von Prof. Höpflinger.
Know-how: Argumentarium für Gesundheitsförderung und Prävention
Das Argumentarium von Gesundheitsförderung Schweiz ist nützlich für EntscheidungsträgerInnen und Fachpersonen, die gute Argumente für ihre Massnahmen brauchen (hier).
Angebot: HEKS unterstützt ältere Menschen mit Migrationshintergrund
Das Programm HEKS AltuM unterstützt ältere Menschen mit Migrationshintergrund mit diversen Angeboten, Beratung und Informationsvermittlung zu den Themen Wohnen, Gesundheit und persönliche Beziehungen sowie bei Fragen zu wirtschaftlichen und rechtlichen Angelegenheiten.
Angebot: Online Plattform «Wohnformen Flex» von ARTISET
Wer neue Angebote im Bereich Wohnen mit Dienstleistungen entwickeln will, kann diese Plattform für Informationen nutzen. Ein Entscheidungshilfe-Tool und weitere Dokumente (Businessplan, Checkliste, Argumentarium) stehen zur Verfügung.
Angebot: Betreuung im Alter auf lokaler Ebene diskutieren
Die Paul Schiller Stiftung bietet den Gemeinden an, den Dialog über «gute Betreuung im Alter» auf lokaler Ebene zu unterstützen und neue Impulse zu finden. Mehr Infos hier.
Angebot: Gesundheitsförderung im Alter
Prävention und Gesundheitsförderung des Kantons Zürich unterstützt Gemeinden bei der Entwicklung und Finanzierung von Massnahmen, die mittelfristig auch Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen senken. Hier die Übersicht der aktuellen Angebote.
Angebot: Behörden-Check Alterspolitik
Mit dem Behörden-Check von Gerontologie CH kann man den Entwicklungsstand der kommunalen Alterspolitik ermitteln und Gemeinden können einen Weg zu mehr Altersfreundlichkeit entwickeln.
Angebot: Telefondienst gegen Einsamkeit im Alter
Über die Gratisnummer 0800 890 890 sind zwischen 9 und 20 Uhr geschulte GesprächspartnerInnen erreichbar. Die Gespräche sind vertraulich und anonym. Flyer sind über www.malreden.ch erhältlich.
Stakeholder: Zürcherische Allianz Leistung und Kosten Gesundheitswesen (ZALK)
Die ZALK sichert im Auftrag der Zürcher Gemeinden die gemeinsame Finanzierung von gesetzlich verankerten Dienstleistungen. Seit Herbst 2020 sind GPV, SoKoZH und GeKoZH Mitglied der ZALK (Infos hier).